
SPD-Kreischefin Gabriele Skiba gratulierte Fabian von Xylander. Mit nur zwei Gegenstimmen wurde der Dietramszeller als Landratskandidat nominiert. Foto: fux
Xylander ist auf diesen Posten quasi abonniert, schließlich tritt der 47-Jährige zum dritten Mal an. Aber auch Willy Brandt habe schließlich so viele Anläufe gebraucht, um Kanzler zu werden, scherzte Xylander am Samstag in den Geretsrieder Ratsstuben vor den rund 50 Delegierten.
Und für die Wahl am 2. März 2008 schnuppern die Genossen nach der tragenden Rolle der CSU in der DTK-Affäre Morgenluft. Während Xylander die Stichwahl als Ziel steckte, forderte Bundestagsabgeordneter und Kreisrat Klaus Barthel mehr: "Wir wollen die Mehrheit brechen, und wir setzen auf Sieg. Denn nur dann ändert sich wirklich was."
In Anlehnung an die Rede von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder kürzlich in Wolfratshausen forderte Xylander die Genossen auf, ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. "Ich bin es Leid, die richtige Politik zu machen und warten zu müssen, bis sie die CSU mit erheblicher Verspätung als ihre eigene verkauft." So kämpfe die SPD seit langem für die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs, für den Erhalt wohnortnaher Schulen mit Mittagsbetreuung und Ganztagsangeboten, für den Ausbau der Kinderbetreuung, für Wirtschaftsförderung und vor allem für eine bürgernahe "Politik für und mit den Menschen". Dieser Einsatz sei auch nötig, so Xylanders Fazit: "Denn dieser Landkreis ist viel zu schön, um auf Dauer Schwarz zu sehen."
Quelle: Isar-Loisachbote, 23.09.207